DIE ANTWORT IST EINFACH:

Eigentlich bedeutet Rot sehr viel und gar nichts.

Der Grund, dass Rot bei uns Gedanken und Handlungen hervorruft ist jener, dass Lebewesen sich auf Bedeutungen einigen mussten, um zu überleben. Ohne diese Übereinkünfte würde das Leben nicht funktionieren. Schöne Beispiele einer Übereinkunft, die sich sogar auf Nicht-Existenz beziehen, sind Uhrzeit und der Wert des Geldes. In jeder Gesellschaft gibt es Übereinkünfte, die entweder als wertvoll oder als schädlich bewertet werden. Als allgemein schädlich betrachtet werden zum Beispiel die Übereinkünfte der Nationalsozialisten der Bewertung der Menschen ihrer Rasse nach. Andere Worte für Übereinkünfte in diesem Sinn sind Werte, Normen und Rituale.

Unser Hirn hat mit unseren Sinnesorganen ähnliche Übereinkünfte getroffen, um den Wahrnehmungen unserer Sinnesorgane Gefühlen zuzuordnen. So können wir uns im Alltag durch Aktionen und Reaktionen orientieren (vgl. wir bleiben bei Rot stehen). Aber nicht alle reagieren auf dieselbe Wahrnehmung gleich. Zum Beispiel reagieren manche Menschen auf Beleidigungen gekränkt, andere aggressiv. Es scheint also einen Handlungsspielraum zu geben, welche Gefühle hervorgerufen werden - vielleicht sind gar nicht willenlose Opfer unserer Melancholie? Können wir entscheiden, welche Gedanken oder Handlung bei uns hervorgerufen werden - genauso wie wir entscheiden ob wir bei Rot gehen oder stehenbleiben sollen?

Wenn wir uns auf den Prozess einlassen, unsere auftretenden Gefühle und ihren Ursprung im auf selbstkonstruierten Übereinkünften basierenden Wertesystem zu erkennen, sind wir auf dem richtigen Weg in Richtung Eigenverantwortung und Zufriedenheit . Es funktioniert genauso wie an der Ampel: wir selber dürfen entscheiden wie wir reagieren: zufrieden oder unzufrieden sein ... weitergehen oder stehenbleiben.

Smarte Ratgeber

Grenzen ziehen

Runterschlucken verursacht ständig Übelkeit und verhindert gesunde Entwicklungen. Ehrlichkeit reinigt wie ein Gewitter und schafft neue Möglichkeiten. Trauen Sie sich, riskieren Sie die Konfrontation und sprechen Sie aus, was Ihnen wichtig ist. Sie ernten Freiheit, Klarheit und neue Möglichkeiten.

Klare Worte finden

Dem Gegenüber aufrecht seine Gedanken zu kommunizieren schafft klare Beziehungen. Respektieren Sie ihr Gegenüber als vollwertigen Menschen, so hat er sich auch ihre direkten Worte verdient. Sprechen Sie an, wo der Schuh drückt und sie werden eine konkrete Antwort erhalten.

Blickpunkte entwickeln

Eröffnen Sie sich Möglichkeiten zu Weiterentwicklung, indem sie unterschiedliche Gründe für ihr Handeln erfinden. So entdecken Sie, dass sich alles nur durch Ihre Bewertung definiert. Machen Sie sich glücklich und bewerten Sie sich mit den Bestnoten - sie werden in allem etwas Positives finden.

Selber entscheiden

Das Ziel ist es, gelernt zu haben, dass Sie die Bewertung ihrer eigenen Situation und ihre Erwartungen an die Außenwelt jederzeit selbst steuern können. Dann wird es ihnen gelingen, zufrieden zu sein und mit der Welt in Frieden zu leben.

Visualisierungen zu Entwicklunsprozessen

Paul Watzlawick

Paul Watzlawick (* 25. Juli 1921 in Villach, Kärnten; † 31. März 2007 in Palo Alto, Kalifornien) war ein österreichisch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Soziologe, Philosoph und Autor. Seine Arbeiten hatten Einfluss auf die Familientherapie und allgemeine Psychotherapie. Im deutschsprachigen Raum wurde er vor allem durch seine Veröffentlichungen zur Kommunikationstheorie und über den radikalen Konstruktivismus einem größeren Publikum bekannt.

Die Annahme, ich kann meine Wirklichkeit verändern hat mir geholfen

48

JA

28

NEIN

36

Bin mir nicht sicher

Schreiben Sie mir: