Über Schulnoten ….

SCHULNOTEN

In unserem Kulturkreis ist es üblich, Studenten, Schüler, Auszubildende, … einer benotenden Überprüfung durch Instanzen zu unterziehen. Inhalt der Prüfung ist die Bewertung der Richtigkeit bestimmter Inhalte. Schon seit meiner Schulzeit stellte ich mir die Frage, wer durch diesen klassischen Beurteilungsprozess überprüft wird. Das lernende System (Schüler, …), ob es die Information assimiliert hat oder das lehrende System, ob es seinem Informationsauftrag erfolgreich nachgekommen ist. Nachdem ich die bittere Erfahrung gemachte hatte, dass schlechte Benotung grundsätzlich eine Sanktion im lernenden System nach sich zieht, liegt der Schluss nahe, dass das lehrende Systeme
entweder ihrem Informationsauftrag immer zu 100% nachgekommen sind
oder sanktionsunfähig sind
Im dem für zu Benotende relevanten Fall – die beste Note für ihre Arbeit zu erlangen, muß folgende Frage beachtet werden: Wie wird meine Arbeit benotet, wenn es zu einer Kommunikationsstörung zwischen mir und dem lehrenden System gekommen ist? (die Störung liegt aufgrund eingangs explizierter Erfahrung auf jeden Fall in Verantwortungsbereich des zu Benotenden). Die Lösung ist einfach: In der beurteilenden Prüfung kann aufgrund nicht existierender Wahrheit niemals die Richtigkeit der Inhalte festgestellt werden. Einzig die Nachhaltigkeit und Effizienz mit der sich das lernende System mit den Konstruktionen des lehrenden Systems beschäftigt hat, kann beurteilt werden. Lehrende Autoritäten vermitteln niemals Wahrheiten – sondern Wirklichkeiten!